Sicherheitsrisiko maschinelle Übersetzung?

Die Vergangenheit hat gezeigt: Datenschutz ist ein Thema, das nicht ernst genug genommen werden kann. Vorfälle in namhaften Großunternehmen beweisen, dass immer wieder sensible Daten von Sicherheitslücken betroffen sind und Informationen schnell in falsche Hände geraten können. Neben Kundendaten zählen auch interne Informationen wie Übersetzungen von Geschäftsberichten oder strategischen Planungen zu den gefährdeten Inhalten. Ein Missbrauch schadet nicht nur dem Ruf eines Unternehmens, sondern kann schwerwiegende rechtliche und finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen.

Imageschaden durch Datenverlust

Wenn ein Datendiebstahl publik wird, geraten die betroffenen Unternehmen unter Druck - so geschehen beispielsweise beim bekannten US-amerikanischen Warenhausbetreiber Macy´s, beim Sportartikelhersteller Adidas oder bei der Biosupermarktkette Whole Foods. In allen Fällen sind sensible Kundeninformationen der unternehmenseigenen Online-Verkaufsplattformen wie Adressen, E-Mail-Kontakte oder Kreditkartendaten durchgesickert.

Aber nicht nur beim Online-Shopping, sondern auch bei der Nutzung frei zugänglicher Übersetzungstools mit immer ausgefeilteren maschinellen Übersetzungsmaschinen  bestehen erhebliche Sicherheitslücken. Maschinelle Übersetzungen erscheinen aufgrund ihrer geringfügigen Kosten und schnellen Bearbeitungszeit die ideale Lösung für den steigenden Bedarf an mehrsprachigen Content zu sein. Aber wie sicher sind maschinelle Übersetzungstools wirklich?

Kostenlose maschinelle Übersetzungstools und ihre Gefahren

Bei den meisten Übersetzungsprogrammen, die frei im Internet zur Verfügung stehen, werden die eingegebenen Daten auf externen Servern gespeichert. Das bedeutet: Kostenlose Übersetzungstools wie Google Translate, Bing und Co. sind alles andere als sicher. Eine Geheimhaltung interner Daten wie Kundeninformationen ist nahezu unmöglich. Im schlimmsten Fall sind die übersetzten Inhalte mithilfe einer einfachen Google-Suche frei zugänglich. So ist es dem norwegischen Energieunternehmen Statoil, heute Equinor, widerfahren: Mitarbeiter fanden per Google vertrauliche Dokumente, die mit translate.com übersetzt worden waren.

Es gilt, genau abzuwägen, ob der Nutzen das Risiko wert ist - das dürfte im Business-Bereich in der Regel nicht der Fall sein. Viele Unternehmen sind dazu übergegangen, kostenlose Übersetzungstools für ihre Mitarbeiter zu blockieren. So stellen sie sicher, dass es - auch nicht versehentlich - zu einer Nutzung der Datenschutz gefährdenden Technologien kommt. Eine sichere Lösung wäre ein Übersetzungssystem, das im unternehmenseigenen Netzwerk oder On-Premise betrieben wird. Allerdings gibt es auch hier ein “Aber”: Der Aufwand für die Einführung und das Training einer eigenen Übersetzungsmaschine sprengt in vielen Fällen die zeitlichen, finanziellen und personellen Kapazitäten.

Die effiziente und sichere Lösung: Outsourcing von Übersetzungen

Angesichts der genannten Sicherheitsrisiken ist die Auslagerung von Übersetzungen an externe Übersetzungsdienstleister in vielen Fällen eine zielführende Option: Sie sind technologisch optimal ausgestattet, verfügen über umfassende Expertise und garantieren einen hohen Schutz sensibler Daten. Mit Iso-Zertifizierungen, Security Workflows, verschlüsselter Datenübermittlung und funktionellen Limitierungen gewährleisten sie die höchstmögliche Sicherheitsstufe. Unternehmen sind so auf der sicheren Seite. Gleichzeitig profitieren sie von allen finanziellen und zeitlichen Vorteilen maschineller Übersetzungen. 

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