Posts by ekuhlmann:

    Mit den richtigen Keywords zum (internationalen) Erfolg!

    März 10th, 2017

    SEO-Texte als Mittel des Content-Marketings sind heute in aller Munde. Wer mit seinem Internetauftritt erfolgreich sein will, muss seine Webseitetexte durch die Verwendung entsprechender Schlüsselwörter dahingehend optimieren, dass Suchmaschinen sie bei Eingabe bestimmter Suchbegriffe möglichst weit oben in der Trefferliste anzeigen. Zur Erreichung dieses Ziels ist eine SEO-Strategie erforderlich. Hierfür muss zunächst der Status Quo analysiert werden.

    Die Analyse

    In der Analysephase wird mithilfe verschiedener Tools ermittelt, ob und und mit welchen Suchbegriffen die einzelnen Seiten einer Website bisher gefunden werden, woher die Besucher einer Website kommen, wie sie auf diese gestoßen sind, wo und wie die Seite verlinkt ist und wie lange Besucher auf den einzelnen Seiten verweilt haben. Das gleiche Prozedere kann als Teil einer Wettbewerbsanalyse auch auf Konkurrenzunternehmen angewendet werden.

    Bewertung

    Im nächsten Schritt werden die Ergebnisse der Analyse bewertet. Was ist bereits gut, wo besteht Verbesserungsbedarf? Was ist das Ziel?

    Darüber hinaus werden die wichtigsten Schlüsselwörter (Keywords) festgelegt, nach denen der potenzielle Kunde suchen soll, um auf die Seite geleitet zu werden. Vorzugsweise sollten die Keywords ein hohes Suchvolumen aufweisen.

    Mithilfe einer WDF*IDF-Analyse, der Ermittlung der dokumentspezifischen Gewichtung eines Wortes im Verhältnis zur Dokumenthäufigkeit, wird die Bedeutung eines Begriffs (also eines Keywords) darüber hinaus ins Verhältnis zur Verwendung des Begriffs durch konkurrierende Seiten, also der Wettbewerber gesetzt. Einen hohen Wert, d.h. eine Einordnung weit vorn in den Suchergebnissen, erhalten Texte mit solchen Keywords, zu denen es bisher nur wenige Seiten gibt.

    Am Ende dieser Analyse stehen meist ein Hauptkeyword (=Focus Keyword) sowie einige wenige weitere Keywords. Je besser die Auswahl der Keywords, desto höher die Wahrscheinlichkeit, von der anvisierten Zielgruppe gefunden zu werden.

    Ein Beispiel:

    Ein Küchengerätehersteller, der auf die Herstellung vollautomatischer Teigknetmaschinen spezialisiert ist, möchte weit oben in den Suchergebnissen angezeigt werden, wenn nach dem Begriff „(Teig)Knetmaschine“ oder „Teigmaschine“ in Kombination mit Begriffen wie „Gastro(nomie)“ oder „gewerblich“ gesucht wird. Da er sich über qualitativ hochwertige, nicht ganz kostengünstige Produkte differenziert und ausschließlich Betriebe und keine Privatpersonen bedient, hat er kein Interesse daran, über Suchbegriffe wie „Küchenmaschine“, oder gar „Küchenmaschine billig“ gefunden zu werden. Dieses Beispiel zeigt: Bei der Auswahl von Keywords geht in den allermeisten Fällen Qualität vor Quantität. Ausnahmen bilden hier natürlich Platzhirsche wie Amazon, Ebay etc., die möglichst zu allen Suchbegriffen gefunden werden wollen.

    Maßnahmen

    Auf Basis der ausgewählten Keywords werden nun alle bestehenden Texte überarbeitet und dabei die Keywords (sowie deren Synonyme) prominent in Überschriften und anderen, für die Suchmaschinen relevanten Bereichen platziert.

    Sobald die Ausgangstexte suchmaschinenoptimiert sind, gilt es, diese Optimierung auch auf andere Sprachvarianten einer Website zu übertragen. Dabei werden – noch vor einer Übersetzung – für jede Zielsprache ebenfalls Keywords festgelegt. Dabei sollten dies Keywords der Ausgangssprache nicht einfach „nur“ übersetzt werden, sondern alle Übersetzungen auch speziell auf den Suchmaschinenmarkt des Ziellandes angepasst werden. Dies ist wichtig, da die Suchgewohnheiten von Land zu Land verschieden sind: so wird in manchen Sprachräumen zum Beispiel auch nach ganzen Sätzen gesucht. Zudem muss berücksichtigt werden, welche Suchmaschine in dem jeweiligen Land am verbeitesten ist – nicht überall ist dies Google. All dies wird von erfahrenen SEO-Übersetzern beachtet.

    Sobald die Keywords feststehen, können alle Texte einer Website entsprechend übersetzt und lokalisiert werden. Somit steht dem Einstieg in einen neuen Markt nichts mehr im Wege!

    Eine SEO-Strategie ist allerdings immer ein fortlaufender Prozess, weshalb die Keywordanalyse in regelmäßigen Abständen wiederholt werden sollte. Nur so wird sichergestellt, dass die Webpräsenz immer auf dem neuesten Stand ist und auch der Wettbewerb im Blick bleibt.

    Informationen zu SEO-Übersetzungen von 24translate gibt’s unter website-uebersetzen.de/seo-uebersetzungen

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    Übersetzungsvalidierung – wie man bei 15 Sprachen den Überblick behält

    Dezember 7th, 2016

    Ein Unternehmen benötigt Übersetzungen, der zuständige Mitarbeiter sendet die zu übersetzenden Texte an den Übersetzungsdienstleister und erhält nach Auftragserteilung die fertig übersetzten Texte zurück – soweit der normale Ablauf. Was aber, wenn noch mehr Personen (z.B. Geschäftspartner, Mitarbeiter anderer Niederlassungen) an dem Projekt beteiligt sind und ebenfalls mitreden wollen? Ein Beispiel:

    Ein international tätiger Maschinenbauhersteller veröffentlicht seinen neuen Produktkatalog. Dieser soll nun in die Zielsprachen aller 15 Länder, in denen er aktiv ist, übersetzt werden. Jedoch erinnert sich der Marketingleiter an das Problem aus dem Vorjahr: Damals hatten die zuständigen Kollegen aus allen ausländischen Niederlassungen jede Menge Fragen und Änderungswünsche. So wurde die Übersetzung des Begriffs „Strahltriebwerk“ in 8 Sprachen moniert, weil sich niederlassungsintern jeweils ein anderer Begriff eingebürgert hatte. Zwar hatte der Marketingleiter der deutschen Zentrale für einige Sprachen Glossare zur Verfügung gestellt, jedoch waren diese zum Teil veraltet, längst wurden andere Begriffe verwendet. Zusätzlich tauchte des Öfteren das Problem auf, dass die Verantwortlichen der jeweiligen Niederlassungen den deutschen Ausgangstext nicht kannten und den Text in ihrer jeweiligen Sprache daher z.T. stark änderten.

    Über Wochen musste der Marketingleiter, selbst neben der deutschen immerhin der englischen und französischen Sprache mächtig, als Schnittstelle zwischen den 15 Niederlassungen und dem Übersetzungsdienstleister fungieren. Dabei kam es wiederholt zu Missverständnissen, allgemeiner Verwirrung und natürlich gab es auch Informationsverluste zu beklagen. Neben dem allseits entstandenen Unmut stiegen die Kosten hierdurch um nahezu 30%.

    Aufgrund dieser Erfahrungen wünscht sich der Marketingleiter nun eine Lösung, bei der der Übersetzungsdienstleister mit den ausländischen Niederlassungen in direkten Kontakt tritt, er aber gleichzeitig alle Fäden in der Hand behält.

    Eine Möglichkeit ist hier die sogenannte Übersetzungsvalidierung. Hierfür werden die zu übersetzenden Texte auf eine Art Plattform geladen, auf die alle Beteiligten Zugriff haben. Sobald die Texte übersetzt sind, werden diese ebenfalls auf die Plattform geladen. Die zuständigen Mitarbeiter der jeweiligen Niederlassungen (Validatoren) haben nun die Möglichkeit, die Übersetzungen innerhalb einer gesetzten Frist zu prüfen und ggf. anzupassen. Anschließend werden die Änderungen durch die Übersetzer geprüft. Je nach Kundenwunsch werden die Änderungen, die den Inhalt des Ausgangstextes verändern oder der vorgegebenen Firmenterminologie widersprechen, übernommen oder verworfen. Schließlich werden die Übersetzungen an den Marketingleiter geliefert. Dieser kann in der Zwischenzeit den jeweiligen Stand jederzeit bequem einsehen, muss aber nur selbst tätig werden, wenn er dies wünscht.

    Auf diese Art und Weise werden nicht nur Zeit und Geld gespart; da die vorgenommenen Änderungen auch in den Übersetzungsspeicher eingearbeitet werden, stehen sie den Übersetzern für folgende Übersetzungen zur Verfügung und bilden so die Grundlage für gleichbleibende Qualität.

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    Kulturelle Adaption: Wenn eine normale Übersetzung nicht genügt

    Oktober 30th, 2016

    „Mit einem Übersetzungsprogramm und einem guten Wörterbuchs kann ich alles übersetzen.“ Mit dieser Aussage werden Übersetzer häufiger konfrontiert. Sie ist auch nicht mehr ganz von der Hand zu weisen. Obgleich noch mit einer hohen Fehlerquote behaftet, sind Übersetzungsprogramme bereits in der Lage, einfache Texte so zu übersetzen, dass sie immerhin verstanden werden. Wenn die so erstellte Übersetzung anschließend unter Berücksichtigung des Ausgangstextes korrekturgelesen wird, kann das Ergebnis durchaus niedrigeren Ansprüchen genügen. Für jegliche höhere Erwartungen empfiehlt es sich jedoch, die Unterstützung eines professionellen Übersetzungsdienstleisters in Anspruch zu nehmen. Warum?

    Sollen Produkttexte zwecks Erschließung neuer Märkte übersetzt werden, genügt es nicht, dass die Übersetzung korrekt ist. Fast genauso wichtig ist, dass sie an das Zielland, bzw. die Zielgruppe angepasst wird- was in Deutschland gut ankommt, muss in Indien nicht zwingend funktionieren. Diese Anpassung nennt man kulturelle Adaption oder Transkreation. Bei der Übertragung eines Textes in die Zielsprache werden hierbei zielgruppenspezifische, d.h. meist kulturelle und geographische Aspekte berücksichtigt. Dies zu unterlassen, kann den Einstieg in einen neuen Markt kosten.

    Ein Beispiel: Ein Kochrezept soll ins Spanische übersetzt werden. Bei einer Standardübersetzung wird der Begriff „Rapsöl“ mit „aceite de colza“ übersetzt. Bei einer Transkreation hingegen wird der spanische Fachübersetzer den Begriff beispielsweise mit „aceite de oliva“ (also „Olivenöl“) übersetzen, weil Rapsöl aufgrund einer Massenvergiftung durch verunreinigtes Rapsöl im Jahr 1981 in Spanien einen sehr schlechten Ruf genießt.

    Im Lebensmittelbereich sind in vielen Ländern auch religiöse Speisevorschriften zu berücksichtigen, die von der Bevölkerungsmehrheit befolgt werden. Religiös-kulturelle Prägungen betreffen jedoch auch andere Bereiche: So ist in Ostasien der Aberglaube sehr weit verbreitet, dass bestimmte Zahlen Unglück bringen. In der Übersetzung einer Bauanleitung sollten daher beispielsweise die Zahlen „4“, „13“ und „14“ vermieden werden.

    Insbesondere in der Werbung geht es jedoch um weit mehr: Werbetexte, Produktnamen, Claims und Slogans sollen bestimmte positive Assoziationen und Gefühle wecken. Vorsicht ist hier besonders bei Produktnamen geboten. Es sollte unbedingt geklärt werden, ob diese beibehalten oder transkreiert werden sollen. Nicht immer sollte nämlich bei der Einführung eines Produkts in den neuen Markt der ursprüngliche Produktname beibehalten werden. Ein Beispiel ist der irische Whiskeylikör „Irish Mist“ („Irischer Küstennebel“), der unter dieser Produktbezeichnung auch in Deutschland eingeführt werden sollte – verständlicherweise mit überschaubarem Erfolg.

    Damit kulturelle Besonderheiten in der Übersetzung adäquat berücksichtigt werden können, ist es essentiell, dem Übersetzungsdienstleister möglichst viele Hintergrundinformationen zum Produkt und der anvisierten Zielgruppe zu übermitteln. So kann das Übersetzerteam den Text individuell an die Zielgruppe anpassen – damit der Einstieg in den Markt auch gelingt.

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    Die verschiedenen Qualitätsstufen einer Übersetzung und wann sie zum Einsatz kommen

    Oktober 10th, 2016

    Der Vertrag mit dem finnischen Vertriebspartner ist endlich fertig und harrt nur noch seiner Unterzeichnung. Jedoch genügen die Deutschkenntnisse des Vertriebspartners nicht für einen Vertragsabschluss, weshalb der Vertrag nun übersetzt werden soll. Der Übersetzungsdienstleister bietet hierzu verschiedene Qualitätsstufen an. Woher weiß man jedoch, welche die geeignete ist? In jedem Fall sollte man sichergehen, dass die Übersetzung von einem muttersprachlichen Fachübersetzer angefertigt wird, der idealerweise auch im Land der Zielsprache lebt. Letzteres ist insbesondere für die Übersetzung werblicher Texte bedeutsam, damit der Übersetzer seine Kenntnisse über den Markt und aktuelle Trends in die Übersetzung einfließen lassen kann.
    Damit der Vertrag aus unserem Beispiel auch formaljuristisch korrekt übersetzt wird, ist es aber in erster Linie unerlässlich, dass die Übersetzung von einem Fachübersetzer angefertigt wird. Jeder Übersetzer ist auf ein oder mehrere Fachgebiete spezialisiert und verfügt über eine entsprechende Zusatzqualifikation, damit Fachbegriffe korrekt übersetzt werden

    1. Einstufige Übersetzung (Verständnisübersetzung)

    Ein muttersprachlicher Fachübersetzer überträgt einen Text von der Quellsprache in seine Muttersprache. Was zunächst gut klingt, hat seine Tücken, was jeder bestätigen kann, der sich schon mal an einer Übersetzung versucht hat. Oft wird der Übersetzer unfreiwillig „betriebsblind“ und bleibt in seinen Formulierungen sehr nah am Ausgangstext, was man dem Endprodukt meist anmerkt. Für jede Form von zur Veröffentlichung bestimmter Texte sowie für solche, in denen eine kleine Ungenauigkeit den Sinn verkehren oder entstellen kann (z.B. Vertragstexte oder Finanztexte), ist diese Qualitätsstufe ungeeignet. Sinnvoll kann sie hingegen sein, wenn der Text nicht veröffentlicht und lediglich grob verstanden werden muss. Ein Beispiel hierfür sind illustrierte Bauanleitungen, die von den Bauarbeitern in der Originalfassung nicht verstanden werden. Überdies kann eine solche Übersetzung natürlich auch schneller angefertigt werden als eine mehrstufige Übersetzung.

    2. Zweistufige Übersetzung (Übersetzung + Korrektur)

    Bei einer zweistufigen Übersetzung wird die fertige Übersetzung nochmal von einem zweiten muttersprachlichen Fachübersetzer korrekturgelesen. Wichtig ist hierbei, dass diese Korrektur unabhängig von der Übersetzung erfolgt. Zwar kann ein Übersetzer auch seine eigene Übersetzung Korrektur lesen, jedoch gilt auch hier, dass vier Augen immer mehr sehen als zwei.
    Zweistufige Übersetzungen sind das Standardprodukt, was ideal für alle nicht übermäßig komplexen Texte aus allen Fachbereichen ist. Für den Fall, dass es sich bei unserem Beispielvertrag um einen gewöhnlichen Kaufvertrag handelt, ist diese Stufe hier zu empfehlen.

    3. Dreistufige Übersetzungen

    a. Fachliche Überarbeitung

    Was aber, wenn sich der Kaufvertrag doch als kniffliger entpuppt als erwartet und in seiner Ausgangssprache schon dem Muttersprachler Verständnisschwierigkeiten bereitet? Wie geht man sicher, dass die Kontokorrentabrede auch in der finnischen Übersetzung korrekt wiedergegeben wird? In diesem Fall gibt es die Option, die Übersetzung von einem dritten Fachmann überarbeiten zu lassen. Dieser ist in unserem Fall auf Handelsrecht spezialisiert und prüft die Fachterminologie in der Zielsprache. Übersetzungen mit fachlicher Überarbeitung sind in jedem Fall sinnvoll (solange kein Zeitdruck besteht), jedoch besonders geeignet für komplexe, in der Übersetzung fehleranfällige Fachtexte, wie beispielsweise aus den Bereichen Recht, Wirtschaft oder Medizin.

    b. Stilistische/Journalistische Überarbeitung

    Ein Flyer kann sprachlich einwandfrei übersetzt worden sein – schön klingt er deswegen nicht automatisch. Bei einer stilistischen Überarbeitung überarbeitet ein dritter Übersetzer den Stil der Übersetzung unter Berücksichtigung der anzusprechenden Zielgruppe, und das losgelöst vom Quelltext. Diese Variante bietet sich für alle Texte an, die zu werblichen Zwecken veröffentlich werden. Dazu gehören in jedem Fall auch Websites.

    4. Fachlich übergreifende Textprüfung

    Bei näherer Sichtung unseres zu übersetzenden Vertrages fällt auf, dass er allerhand technische Fachbegriffe enthält, schließlich geht es um den Verkauf und Vertrieb von Reibradspindelpressen. Was also tun? Hier tritt die fachlich übergreifende Textprüfung auf den Plan. Die Übersetzung wird von einem juristischen Fachübersetzer angefertigt, anschließend prüft ein auf Maschinenbau spezialisierter Übersetzer die Übersetzung mit Fokus auf der korrekten Übersetzung der technischen Begriffe.

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